Der Ältere der beiden Bernardbrüder über sein Jahr in der EJHL
Nachdem sein Bruder
Andreas, 2009/2010 Torwart in Finnland, uns seine Eindrücke schilderte, kommt nun auch
Anton zu Wort und erzählt uns, wie sein "Lehrjahr" in der Eastern Junior Hockey League für ihn war.

Im August 2009 übersiedelte
Tony nach hartem Vorbereitungstraining an die amerikanische Ostküste, unweit von Boston. Haverhill (Massachusetts) würde für eine Weile seine neue Adresse sein. Gewohnt hat er bei einer Gastfamilie in Pelham mit zwei weiteren Mitspielern. Auch die meisten seiner Mitspieler wohnten bei Gastfamilien, da sie aus allen Teilen der USA kamen. Gemeinsames Ziel aller, war mit guten Leistungen den Sprung aufs College zu schaffen. Die Gastfamilien behandelten die drei Sportler vorbildlich, laut Anton wie eigene Söhne.
Scouts waren ständig anwesend, sei es College Scouts, wie auch NHL Scouts.
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Die Saison beinhaltete 45 Spiele plus Vorbereitungs- und Freundschaftsspiele. Von New York bis Vermont und Philadelphia gings zu den Auswärtsspielen. Aus logistischen Gründen bedeutete dies, dass zwei oder drei Spiele an einem Wochenende stattfanden.
Zum sportlichen TeilAntons Saison verlief super, da er mit 33 Toren und 17 Assists zum
erfolgreichsten Skorer seiner Mannschaft gekürt wurde. Die Einladung zum EJHL All Star Game war die Belohnung.
Die Trainings fanden täglich und das Krafttraining zweimal wöchentlich statt. Nach den Spielen am Wochenende gab es auch einen freien Tag zu Erholung. Sightseeing durfte auch nicht fehlen und hier konnten sich die Boys selbst auch als Scouts betätigen. (Wonach werden sie wohl Ausschau gehalten haben?)

An den Spieltagen war Anzug und Krawatte Pflicht.
Antons nächster Wunsch auf der Karriereleiter wäre es auf die
College Liga NCAA zu kommen.
Antons Eindruck von den Vereinigten Staaten ist also ein positiver Gesamteindruck, freundliche und hilfsbereite Personen. Schön, dass ein manchmal anderes Klischee bei uns auch von ihm widerlegt wurde. Meine Eindrücke aus den USA (als Tourist) waren auch mehrheitlich positiv und wie überall, gibt es alle Gattungen von Menschen. Viel hängt wohl davon ab, wie man selbst auf die Menschen zugeht.
Danke
Anton für deine tollen Infos. Möge dein Wunsch in Erfüllung gehen und viel Erfolg weiterhin.